Vinschgau 2011

 

 

Wanderwoche im Vinschgau

 

Im Juli war es wieder soweit, 20 Wanderfreunde machten sich auf nach Schlanders im Vinschgau. Die Wettervorhersage war zwar nicht so toll, aber ändern kann man ja sowieso nichts. Doch wider Erwarten war es deutlich besser als in der Heimat und bis auf ein paar wenige Tropfen blieb es immer trocken. Während es am Sonntag in der Heimat noch stark regnete, konnte nach der Ankunft und der Begrüßung durch den Wirt noch die erste kürzere Tour starten. Entlang des Ilzwaals ging es hinauf nach Schlandersberg zur Burg. Von dort aus wieder zurück vorbei an der St. Ägidius Kirche.

Am nächsten Tag fuhren wir mit der Gondelbahn von Latsch nach St. Martin. Auf dem Vinschger Höhenweg gab es einen herrlichen Ausblick ins Tal und da die Wolken meist ganz oben in den Gipfeln hingen hatte man diesen Blick auch uneingeschränkt. Unterwegs legten wir eine Rast ein, bevor es wieder zurück nach Schlanders ging.

Am nächsten Tag gab es erst mal eine Busfahrt bis ins Martelltal. Von der Enzianhütte führte der Weg vorbei an schönen Blumenwiesen zur Marteller Hütte wo eine gemütliche Einkehr angesagt war, bevor der Rückweg begonnen wurde.

Tags darauf war das Ziel die Göflaner Alm und von dort aus weiter zum Göflaner Marmorbruch. Doch leider war zu dem Zeitpunkt keine Besichtigung möglich. Es war jedoch sehr beeindruckend,  in welchen Mengen und in welchen Größen dort der Marmor einfach so herum lag. Selbst auf dem Wanderweg war der Weg mit Marmorkiesel ausgebessert, wie bei uns mit normalem Kiesel.

Donnerstag war leider schon wieder der letzter Tag, aber auch der schönste, denn da wurden wir mit Sonne geweckt. Diese hielt allerdings auch nicht den ganzen Tag an. Wir machten an diesem Tag noch den Aufstieg zur Spitzigen Lun. Endlich ein Gipfel, der nicht ganz so hoch lag auch nicht in den Wolken versteckt war. Wieder bei den Autos angekommen, ging es auf die Heimreise.

Alles in allen hatten wir im Vergleich zur Heimat mit dem Wetter doch sehr viel Glück, denn es blieb fast immer trocken. Leider konnten wir keine höheren Gipfel erklimmen, da diese fast immer in den Wolken lagen und dort oben keine schöne Aussicht gewesen wäre. Aber die Wanderungen waren interessant und somit kamen doch alle auf ihre Kosten. Manchmal muss man wetterbedingt doch etwas variieren, was eben dieses mal der Fall war.

 EH

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